Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Warum hat die EZB ihren Leitzins wieder auf Rekordtief gesenkt?

08. Dezember 2011 von um 19:50 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-EZB-Leitzins: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum hat die EZB ihren Leitzins wieder auf Rekordtief gesenkt? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben es heute Mittag um 13:45 Uhr erfahren: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für die Eurozone um 25 Basispunkte auf 1,00 Prozent gesenkt. Damit befindet sich der EU-Leitzins wieder auf seinem Rekord-Tiefstand, den er bereits auf dem Höhepunkt der Finanzkrise erreicht hatte. Musste dies angesichts einer weiter oberhalb der 2-Prozent-Marke verharrenden Inflationsrate denn sein, fragen nun alle FSP und sorgen sich um die Geldwertstabilität von ihrem Kapital. SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich erläutert die Hintergründe der neuerlichen EZB Zinssenkung und gibt FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger Rat, welche Folgen der neuerliche Niedrigzins für Ihre Anlagen in FondsProdukten wie Aktien- oder Anleihenfonds besitzt.

Wie von Ökonomen, aber auch den meisten FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger erwartet, senkte der EZB-Rat am heutigen Donnerstag den Leitzins in der Eurozone um 0,25 Prozentpunkte auf 1,00 Prozent. Damit hat der Leitzins erneut sein Rekordtief erreicht, auf dem er bis März 2011 gestanden hatte. Im Kampf gegen die Euro-Krise öffnet die Europäische Zentralbank damit ihre Schleusen und macht Geld so billig wie in den schlimmsten Zeiten der Finanzkrise. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sollten wissen: Die Senkung vom Leitzins ist nur der Anfang. Denn EZB-Präsident Mario Draghi kündigte neben der Leitzins Senkung weitere drastische Maßnahmen an, um Europas Banken zu retten.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) greift den wegen der Schuldenkrise unter Druck stehenden Banken der Währungsunion neben dem Leitzins mit neuen Hilfsprogrammen unter die Arme. Sie können sich bis zu einer Laufzeit von drei Jahren Geld in unbegrenzter Höhe von der EZB leihen, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger in Frankfurt. Diese erfuhren weiter: Hierfür soll es einen festen Zinssatz geben, der sich am Leitzins der EZB orientiert, der zugleich auf 1,00 Prozent gesenkt wurde. Draghi versprach allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger, so die Funktionsfähigkeit des Geldmarktes zu erhalten.

Geplant sind zwei Versteigerungen. Der Kredit kann bereits nach einem Jahr zurückgezahlt werden, erfuhren alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Bislang stellt die EZB für maximal ein Jahr Liquidität zur Verfügung. Die europäischen Banken müssen zudem weniger Geld als Sicherheit bei der EZB hinterlegen, weshalb mehr Kredite ausgegeben werden können. Ein weiterer Beitrag zur Liquiditätsschwemme, denken sich Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren. Auch die sogenannte Mindestreserveanforderung werde auf ein Prozent halbiert, sagte Draghi. Außerdem werden von Banken künftig geringere Sicherheiten als Gegenleistung für Zentralbankgeld verlangt, wurde FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger verkündet.

Warum greift die EZB so massiv über den Leitzins und ihre Kreditprogramme in den Markt ein, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Weil sie längst mit einem Absturz der Wirtschaft in der Eurozone im kommenden Jahr rechnet. Als Folge der Euro-Krise kalkuliert die EZB mit dramatisch niedrigeren Wachstumsraten. Die Wirtschaft in der Eurozone werde im schlimmsten Fall um 0,4 Prozent schrumpfen, hieß es in den neuen Projektionen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger erfuhren zugleich: Im besten Fall werde das EU-Bruttoinlandsprodukt um 1,0 Prozent wachsen. In den Schätzungen der EZB-Ökonomen von September war noch ein Plus von 0,4 bis 2,2 Prozent vorhergesagt worden, erinnern sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Die erhöhten Spannungen am Finanzmarkt dämpfen nun aber weiter die Konjunktur in der Euro-Zone, betonte Draghi. Die Aussichten seien „von hoher Unsicherheit und deutlichen Abwärtsrisiken überschattet.“

Und die Inflationsrate, fragen sich alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Wegen der Konjunkturflaute rechnen die Währungshüter der EZB hier mit einer Entspannung. Die Teuerungsrate werde 2012 zwischen 1,5 und 2,5 Prozent liegen, so die neuesten Prognosen. Damit läge sie im Umfeld der von der EZB angestrebten Zielmarke von 2,0 Prozent. In diesem Jahr wird die Teuerung aber der Prognose zufolge mit 2,6 bis 2,8 Prozent deutlich über der Marke von zwei Prozent liegen, bis zu der die EZB von stabilen Preisen spricht.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die erneute Senkung vom EU-Leitzins auf das Rekordtief von 1,00 Prozent signalisiert, wie ernst die Lage besonders im Bankensektor bereits wieder ist. Denn aus Sicht ihres eigentlichen Auftrags, die Geldwertstabilität zu sichern und die Inflation knapp unter der 2-Prozent-Marke zu halten, hätte die EZB beim Leitzins gar nicht handeln dürfen. Auch EZB-Präsident Draghi gab gegenüber allen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zu, dass die Teuerungsrate noch einige Zeit über zwei Prozent verharren werde, bevor sie nachgibt. In einem Umfeld schwachen Wachstums in der Eurozone „sollte der Kosten-, Lohn und Preisdruck moderat bleiben“, redete sich Draghi seine eigene Entscheidung zum Leitzins schön. Fakt aber ist: neben einzelnen Euro-Staaten steht bereits auch der Finanzsektor kurz vor dem Kollaps, weshalb die EZB beim Leitzins handeln musste. Der rekordtiefe Leitzins sowie das aufgeblasene Liquiditätsprogramm sind dabei keine gute Nachricht für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, die auf Werterhalt Ihres Vermögens setzen. Zur Absicherung vor übermäßigen Inflationsverlusten sollten FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger deshalb eine ausgewogene Mischung aus Sachwerten bevorzugen, zu denen ausgewählte Aktienfonds, Rohstoffe und Immobilien zählen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach Details, liebe FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, wie sie ihr Vermögen durch eine überlegte Streuung in Sachwerte vor den Folgen einer verfehlten Geldpolitik der rücksichtslosen Liquiditätsschwemme bewahren können!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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