Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Sind Brasilienfonds derzeit attraktiv?

11. Oktober 2011 von um 23:45 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Südamerika-Brasilienfonds: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Sind Brasilienfonds derzeit attraktiv? Per Ende September hat der brasilianische Aktienmarkt, abgebildet durch den MSCI Brazil Index, seit Jahresbeginn 29,85 Prozent seines Wertes auf Eurobasis verloren. Sind dies Kurse, die Privatanleger, Investoren und FondsSparer zu einem Einstieg nutzen sollten, oder überwiegen weiterhin die Risiken. Welche Konsequenzen hat die zuletzt schwache Wertentwicklung des brasilianischen Real, und wie sind die Konjunkturaussichten für die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas? FondsSparer, Investoren und Privatanleger wünschen sich zu diesen Fragen kompetenten Ratschlag. Den gibt ihnen SJB FondsSkyline FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich, der die Situation Brasiliens sowie seiner Währung Real analysiert und dem Privatanleger, FondsSparer und allen Investoren sagt, ob Brasilienfonds aktuell eine attraktive Anlage darstellen.

Wer die künftigen Aussichten für Brasilienfonds bewerten und dem FondsSparer, Investoren und Privatanleger einen fundierte Empfehlung geben will, muss zwei Sachen untersuchen: Die Aussichten für die brasilianische Währung Real sowie die Perspektiven für die brasilianische Volkswirtschaft. Fangen wir mit dem ersten Thema an, dem Real. FondsSparer, Investoren und Privatanleger unterschätzen oft die Auswirkungen, die die Währungsentwicklung auf die Wertentwicklung ihres gesamten Investments hat. Bei einem Anlagegebiet wie Brasilienfonds ist aber gerade dies ein wichtiger Faktor. Denn Brasilienfonds werden zumeist in US-Dollar gehandelt, die darin enthaltenen Aktien sind aber in der Landeswährung Real notiert. Daraus entsteht für Privatanleger, Investoren und FondsSparer ein Wechselkursrisiko beim Real, das sich positiv oder negativ auf das Gesamtergebnis der Anlage auswirken kann. In den letzten Jahren profitierten FondsSparer, Investoren und Privatanleger bei Brasilienfonds überwiegend von der Kursentwicklung des Real. Dies ist seit Anfang August aber anders geworden. Denn der brasilianische Real, der bereits zuvor als überteuert galt, hat in den letzten Handelwochen zu einer kräftigen Abwärtsbewegung zum Euro angesetzt. Privatanleger, Investoren und FondsSparer sahen dies mit besorgter Miene. Das Währungspaar Euro/Real legte von Kursen knapp über 2,20 Ende Juli bis 2,57 in der Spitze zu. Aktuell bewegt sich das Währungspaar um die 2,40er-Marke. Privatanleger, Investoren und FondsSparer sind über die weitere Entwicklung des Real gespannt.

In weniger als zwei Monaten hat der brasilianische Real damit zwischenzeitlich 15 Prozent seines Wertes zum Euro verloren, aktuell pendelt sich der Kursverlust des Real bei etwa zehn Prozent gegenüber dem Jahresbeginn ein. Selbst bei unveränderten Aktienkursen hätte der FondsSparer, Investor und Privatanleger damit ein Minus von zehn Prozent mit Brasilienfonds erwirtschaftet. Allein wegen dem Real. Da aber auch die Aktien selbst gefallen sind, nähert sich der Kursabschlag von Brasilienfonds den genannten 30 Prozent an. Wie sind die weiteren Aussichten für den Real zu bewerten, fragen sich Privatanleger, Investoren und FondsSparer? Der heftigste Kursrücksetzer des Real dürfte nach Meinung der SJB vorbei sein, trotzdem sollt, solange die EU-Schuldenkrise wie auch ihr Pendant in den USA nicht endgültig gelöst sind, ein genereller Abgabedruck auf Schwellenländerwährungen erhalten bleiben. Dies gilt auch für den brasilianischen Real, zumal Brasiliens Zentralbank Anfang September ihren Leitzins um 50 Basispunkte von zuvor 12,50 auf nun 12,00 Prozent gesenkt hat. Privatanleger, Investoren und FondsSparer wurden darüber von der SJB informiert. Mit der überraschenden ersten Zinssenkung seit mehr als zwei Jahren bleibt eine geldpolitische Belastung des Real bestehen, vor allem, wenn die Notenbank den Zinssenkungspfad weiter beschreiten sollte. Damit ist von der Währungsseite her bei Brasilienfonds weiter Vorsicht geboten, für Privatanleger, Investoren und FondsSparer.

Kommen wir zur Einschätzung der konjunkturellen Situation in Brasilien. Hier haben sich natürlich die globalen Konjunktursorgen stark auf die rohstofforientierte brasilianische Volkswirtschaft ausgewirkt und zu geringeren Wachstumserwartungen geführt. Eine drohende weltweite Rezession durch die Schuldenkrise in den USA und Europa wird auch Brasiliens Volkswirtschaft und damit Brasilienfonds belasten, dies wissen FondsSparer, Investoren und Privatanleger. Auch Brasiliens Zentralbank warnte, der Abschwung in den Industrienationen könne deutlich länger anhalten als bislang gedacht und über die Handelsbeziehungen auch die brasilianische Wirtschaft erfassen. Schon jetzt entwickle sich die heimische Konjunktur schlechter als in den zu Jahresanfang getätigten Prognosen, so die Zentralbanker weiter. Privatanleger, Investoren und FondsSparer hörten dies mit Sorge. Aktuell liegen die Wachstumsprognosen für Brasilien für das laufende Jahr noch zwischen 3,0 und 4,0 Prozent. Dies ist für ein Schwellenland ordentlich, aber auch nicht berauschend. Was also sollen FondsSparer, Investoren und Privatanleger mit Blick auf Brasilienfonds tun?

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Das nachlassende Wirtschaftswachstum, sowohl global als auch in Brasilien selbst, ist für FondsSparer, Investoren und Privatanleger in Brasilienfonds natürlich ein Risikofaktor. Nachdem man nun aber insgesamt 30 Prozent günstiger als noch zu Jahresbeginn in Brasilienfonds einsteigen kann, wirkt dieses Investment unter Chance-Risiko-Gesichtspunkten günstig, meint die SJB. Denn die absoluten Stärken Brasileins bleiben erhalten: Die geringe Staatsverschuldung, der auf breiter Basis zunehmende Wohlstand sowie der fortgesetzte Rohstoffboom sind gute Argumente für Investments in brasilianische Aktien und Brasilienfonds. Dies sollten Privatanleger, Investoren und FondsSparer wissen. Die auf hohem Niveau verbleibende Nachfrage nach Öl, Eisenerz und Kupfer treibt die Exportindustrie und den Real an, zugleich nimmt die Bedeutung des Binnenkonsums als Wachstumstreiber zu. Somit sind die jüngsten Kursverluste von Brasilienfonds gerade für langfristig orientierte Anleger und antizyklische Investoren eine gute Gelegenheit, ihre Investments in der größten Volkswirtschaft Südamerikas aufzustocken. Anleger, Sparer und FondsInvestoren sollten Ihren SJB FondsBerater nach Details zu Brasilienfonds fragen. Denn Brasilienfonds wie der JP Morgan Brazil Equity Fund (WKN A0MZM5, ISIN LU0318934451) sowie der HSBC GIF Brazil Equity Fund (WKN A0DNSL, ISIN LU0196696701) sind im aktuellen Marktumfeld eine Überlegung wert, bieten sie doch eine gelungene Mischung von Finanztiteln, Rohstoffwerten und Unternehmen, die vom aufstrebenden Binnenkonsum profitieren. FondsSparer, Investoren und Privatanleger finden hier eine aussichtsreiche Depotbeimischung – in brasilianischen Real.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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