Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Auswirkungen hat die Eurokrise auf Währungen aus Osteuropa?

14. November 2011 von um 19:00 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Eurokrise-Osteuropa: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Auswirkungen hat die Eurokrise auf Währungen aus Osteuropa? Viele FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben es beim Blick auf die Kurse der Währungen aus Osteuropa bereits bemerkt. Die Währungen der osteuropäischen Länder wie Polen, Ungarn oder Tschechien sind gegenüber dem Euro unter heftigen Abgabedruck geraten, obwohl doch Europas Einheitswährung selbst krisengeschüttelt ist. Wie ist das zu erklären, und was heißt das für meine FondsAnlagen in Emerging-Markets Fonds aus Osteuropa, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich erklärt die Zusammenhänge zwischen Schuldenkrise in der Eurozone und nachgebenden Notierungen von Osteuropa Währungen und gibt allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger Rat, ob sich auf diesem Hintergrund Investments in Osteuropa Fonds lohnen.

Die Krise des Euro hat auch die Währungen aus Osteuropa erfasst und in eine durchgreifende Abwärtsbewegung hineingerissen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wundern sich: Haben nicht die Länder von Osteuropa teils weit solidere Staatsfinanzen und Haushalte aufzuweisen, so dass ihre Währungen eigentlich gegenüber dem Euro zulegen müssten? Stattdessen aber standen Währungen aus Schwellenländern in den letzten Monaten unter Abwertungsdruck. Als Hauptgrund hierfür sind die generellen Kapitalabflüsse aus stärker schwankenden und risikobehafteten Anlagen wie Osteuropa Währungen auszumachen. Denn in unsicheren Zeiten wie der jetzigen, wo eine Staatspleite Griechenlands oder gar Italiens droht, steigt die Risikoscheu vor allem institutioneller Anleger. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger kennen dieses Phänomen aus Zeiten der Finanzkrise 2008 / 2009 bzw. der Lehman-Pleite. Besonders hart traf es diesmal die Währungen aus Osteuropa, die sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber dem Euro kräftig nachgaben. Dass beide Währungen bzw. Währungsräume selbst massive Probleme aufweisen, konnte dabei die Kursentwicklung in Osteuropa nicht verhindern.

Wie sieht es bei den Währungen von Osteuropa nun im einzelnen aus? Fangen wir mit der Tschechenkrone (CZK) an. Diese hat seit Anfang August, dem Beginn der heftigen Börsenturbulenzen, fast sechs Prozent ihres Wertes zum Euro verloren. Das Währungspaar EUR/CZK ist, unter den Augen vieler FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, ausgehend von Notierungen bei 24,25 bis 25,84 in der Spitze geklettert und hat damit den seit Mitte 2009 dominanten Abwärtstrend nach oben hin verlassen. Für die Verluste von Tschechiens Währung ist der Umstand, dass zunehmend mit einer massiven Konjunkturabkühlung in Westeuropa gerechnet wird, hauptverantwortlich. Lange konnte sich die tschechische Krone noch gut behaupten, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Seitdem aber klar ist, dass auch Kerneuropa und hier vor allem Deutschland, eine deutliche Wachstumsverlangsamung bis hin zur Stagnation erfahren wird, zeigt die Tendenz bei der Tschechenkrone abwärts. Wie bei allen Währungen aus Osteuropa. Hier macht sich aktuell negativ bemerkbar, dass Tschechien wirtschaftlich besonders stark mit der Eurozone verknüpft ist. Die Tschechenkrone erreichte jüngst ihren tiefsten Stand seit Juli 2010 zum Euro, stellten FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger fest.

Noch weit schlimmer erging es aber dem Ungarischen Forint (HUF), wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger bemerkten. Der Forint fiel zum Euro fast bis auf sein Allzeittief von Anfang 2009 zurück. Damals hatte das Währungspaar EUR/HUF bei 316,97 notiert, heute ist es mit seinem jüngsten Verlaufshoch bei 316,40 nur noch hauchdünn davon entfernt. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sind gespannt, wie es weitergeht. Im Vergleich zur Tschechenkrone ist der Forint weit stärker unter die Räder gekommen und hat seit Anfang August fast 17 Prozent seines Wertes eingebüßt. Rekord auch innerhalb der Osteuropa Währungen. In diesem Falle ist es nicht nur die enge Verflechtung der Wirtschaft Ungarns mit der der Eurozone, sondern vor allem die Herabstufung des Länderratings Ungarns auf BBB-, nur noch knapp über Ramschstatus. Zugleich bleiben die von der Regierung versprochenen Reformen aus, so dass mit einem Test der Tiefstkurse des Forint aus dem Frühjahr 2009 gerechnet werden darf. Vor den Augen aller FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger.

Etwas weniger kritisch sieht es unter den Osteuropa Währungen für Polen aus, da das Land über einen starken Binnenmarkt verfügt und, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen, deshalb unabhängiger von der Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone ist. Deshalb konnte sich auch der Polnische Zloty (PLN) von den Währungen aus Osteuropa in den letzten Wochen noch mit am besten behaupten. Allerdings hat auch er Verluste zu verzeichnen. Der Wechselkurs des Währungspaares EUR/PLN liegt aktuell bei 4,3886 und damit auf dem höchsten Niveau seit Mitte 2009. Seit Anfang August schlagen auch hier Verluste von knapp zehn Prozent gegenüber dem Euro zu Buche, wie alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Allerdings besitzt der Zloty aktuell politischen Rückenwind. Denn die neue polnische Regierung in Warschau unter der Führung von Donald Tusk überzeugt Investoren bislang durch ihre solide Finanz- und Wirtschaftspolitik.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Währungen aus Tschechien und Ungarn leiden vorwiegend unter der Sorge, dass die aus der Eurozone kommende Wachstumsschwäche auch auf die beiden eng mit der EU verknüpften Staaten übergreift. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sollten das wissen. Bei Ungarn kommen die Probleme um das Länderrating und die sich zuspitzende Haushaltslage hinzu. Beim polnischen Zloty sind die Fundamentaldaten aus ökonomischer Sicht noch am überzeugendsten, trotzdem ist auch hier keine Umkehr des seit Anfang August dominierenden Abwärtstrends der Währung für die FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger in Sicht. Insgesamt dürften alle drei Osteuropa Währungen vorerst unter Abwertungsdruck bleiben. Was machen antizyklisch denkende und handelnde FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Sie behalten aussichtsreiche Depotbeimischungen wie den Baring Eastern Europe Fund (ISIN: IE0004852103, WKN: 933558) im Blick. Denn wenn die zentraleuropäische Konjunktur wieder anzieht, sollte sich das Aufwertungspotenzial hier verstärkt bemerkbar machen. Fragen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach Details, liebe FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren neben der Frage –  Welche Auswirkungen hat die Eurokrise auf Währungen aus Osteuropa? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

FondsSuche: Sie suchen Informationen zum Baring Eastern Europe Fund (ISIN: IE0004852103, WKN: 933558)

Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug +6,61 Prozent. Die Rendite des Baring Eastern Europe Fund (ISIN: IE0004852103, WKN: 933558) über ein Jahr betrug -22,58 Prozent. Die Gewinne über drei Jahre bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen +4674,00 Euro. Der Baring Eastern Europe Fund (ISIN: IE0004852103, WKN: 933558) eignet sich sowohl für eine Einmalanlage mit Auszahlplan, als auch als Sparplan! Weitere Informationen finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fondsals Anlage zur Altersvorsorge erst nach einer individuellen Beratung.

Kategorien: Markt. Facettenreich.
[top]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>