FondsAnbieter-Union Investment: Marktberichte Juni 2014

09. Juli 2014 von um 10:30 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

unabhaengigkeitFondsAnbieter-Union Investment: Die Aktienmärkte

Europa

Konsolidierung geht weiter: Im Juni haben in der Eurozone zuletzt die Aktien−Skeptiker überwogen. Die in SJB Fonds in der Presseeinigen Euroländern schwachen Konjunkturdaten, die wiederkehrenden Ängste um die Ukraine im Konflikt mit Russland, die Lage im Irak und der damit einhergehende Ölpreisanstieg führten zu einer Konsolidierung an den europäischen Börsen. Gemessen am EURO STOXX 50 ging es 0,5 Prozent nach unten.

Wie bereits im Vormonat standen die Vorzeichen seitens der Konjunktur nicht überall im Euroraum gut − im Gegenteil, die Einkaufsmanagerindizes enttäuschten sogar. Sowohl der Teilindex für die Industrieunternehmen als auch für die Dienstleister waren rückläufig und verfehlten die Konsensschätzungen. Allerdings hängt diese Korrektur auch damit zusammen, dass die Zahlen in den Vormonaten besonders gut waren. Wichtig ist: Der Gesamtindex liegt mit einem Wert von 52,8 weiter deutlich oberhalb der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. In Deutschland hat sich die Stimmung bei den Dienstleistern zuletzt eingetrübt, nachdem sie im Mai unerwartet stark gestiegen war. In Frankreich ist der Gesamtindex (48 Punkte) deutlich gefallen und entfernt sich auch wieder von der Expansionsschwelle. Das minderte die Risikoneigung.

Im Branchenvergleich stiegen die Aktien von europäischen Versorger− sowie Öl− und Gasunternehmen am stärksten. Hintergrund ist unter anderem der Wunsch vieler Anleger, das Risiko in den Portfolios durch den Kauf von Papieren aus der als defensiv geltenden Branche zu reduzieren. Wie schon im Vormonat gehörten dabei zwei deutsche DAX−Schwergewichte, Eon und RWE, zu den Gewinnern. Die Aktien legten um 5,9 beziehungsweise 6,9 Prozent zu. Den deutschen Aktienindex DAX, der zum Monatsbeginn erstmals in seiner Geschichte über die 10.000−Punkte−Marke sprang, zog es im Juni trotzdem um 1,1 Prozent nach unten. Noch deutlicher war das Minus in Frankreich (minus 2,1 Prozent). Dort hat sich derweil der Bieterstreit um den Alstom−Konzern aufgelöst. Den Zuschlag für die Alstom−Energiesparte hat der US−Konzern GE (General Electric) bekommen. Zu den größten Verlusten auf Einzeltitelebene zählte das Minus der Deutschen Lufthansa in Höhe von 18,8 Prozent, das ihr die Gewinnwarnung einbrachte.

Deutschland

DAX knackt die 10.000: Der Deutsche Aktienindex DAX hat es im Juni schließlich über die 10.000−Punkte−Schwelle geschafft, bevor ihn ausgerechnet die Deutsche Lufthansa wieder auf den Boden holte. Am Ende stand im Juni ein Minus von 1,1 Prozent unterm Strich. Hintergrund der Konsolidierung am deutschen Aktienmarkt war, dass die Vorzeichen seitens der Konjunktur wie bereits im Vormonat nicht überall im Euroraum positiv waren − im Gegenteil, die Einkaufsmanagerindizes enttäuschten sogar. Beide Teilindizes − sowohl für die Industrieunternehmen als auch für die Dienstleister −waren rückläufig und verfehlten die Konsensschätzungen. Allerdings hängt diese Korrektur auch damit zusammen, dass die Zahlen in den Vormonaten besonders gut waren. Wichtig ist: Der Gesamtindex liegt mit einem Wert von 52,8 weiter deutlich oberhalb der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. In Deutschland hat sich die Stimmung bei den Dienstleistern zuletzt eingetrübt, nachdem sie im Mai unerwartet stark gestiegen war. In Frankreich ist der Gesamtindex (48 Punkte) deutlich gefallen und entfernt sich auch wieder von der Expansionsschwelle.

Am deutschen Aktienmarkt waren sowohl die Sorge um die Ukraine als auch die Unsicherheit über die Lage im Irak deutlich zu spüren. Erneut waren die Aktien der beiden großen deutschen Versorger im Plus: Das Papier von Eon stieg im Juni um 5,9 Prozent, jenes von RWE um 6,9 Prozent. Nach unten gezogen hat es unterdessen die Deutsche−Bank−Aktie. Die Rekordsummen, die viele ihrer Konkurrenten, zum Beispiel die britische Barclays, in den vergangen Wochen als Strafzahlungen leisten mussten, hatten Anlegern offenbar die Lust auf Finanzaktien im allgemeinen verleidet: Für die Frankfurter ging es 8,9 Prozent nach unten. An das Minus der Deutschen Lufthansa, die nach der Gewinnwarnung innerhalb weniger Stunden 15 Prozent an Wert verlor, kamen sie damit dennoch nicht heran. Mit dem Kursrutsch machten Anleger ihrem Unmut über die Gewinnwarnung des erst seit wenigen Wochen amtierenden Lufthansa−Chefs Luft, der die Erwartungen an den operativen Gewinn 2014 mal eben um ein Drittel reduzierte.

 

 

Über Union Investment

Mit rund 4,3 Millionen Kunden ist die Union Investment Gruppe einer der führenden Fondsanbieter in Deutschland und bietet Asset Management für private und institutionelle Anleger. Das Leistungsspektrum reicht von Renten-, Wertpapier- und Immobilienfonds über Vermögensverwaltung bis hin zu branchen- und firmenspezifischen Angeboten der betrieblichen Altersvorsorge. Insgesamt verwalten über 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kundengelder in Höhe von 180,8 Milliarden Euro.

 

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