FondsAnbieter-Franklin Templeton: Ausblick für Europäische Aktien 2014 der Franklin European Equity Group

18. Dezember 2013 von um 12:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter- Franklin Templeton: „Zuflüsse in Aktien sind angeschwollen, aber …“

„Das anhaltend ungewisse makroökonomische und politische Umfeld bremst den Enthusiasmus“ aber

„Nach unserem Dafürhalten herrscht nicht die Euphorie, die normalerweise mit dem Ende eines Bullenmarktes

assoziiert wird“ und

„Skepsis der Anleger eröffnet in unseren Augen weiter vereinzelte Chancen auf Bottom-up-Ebene“

Unser Investment-Ausblick für 2014 wird durch Ungewissheit getrübt. Ende 2013 hatten sich die Aktien von ihren Krisentiefs weltweit kräftig erholt. Viele Indizes peilten Rekordstände an. Die Gewinnmargen von Unternehmen liegen in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, extrem hoch, und die Bewertungen von US-Aktien wirkten auf uns optimistisch in einer Zeit, in der die Politik stark zerstritten ist und geldpolitische Anreize in Kürze zurückgenommen werden dürften. Europa steht weiter am Rande einer Deflation, während China und Japan jeweils sehr unterschiedliche, doch gleichermaßen experimentelle Reformwege beschreiten – mit unbekannten Folgen. Die Anlegerstimmung hat sich zwar zugegebenermaßen gebessert und die Zuflüsse in Aktien sind langsam angeschwollen, doch das anhaltend ungewisse makroökonomische und politische Umfeld bremst den Enthusiasmus. Daher eröffnete die Skepsis der Anleger in unseren Augen weiter vereinzelte Chancen auf Bottom-up-Ebene, insbesondere in Europa, wo wir die Bewertungen und den Gewinnzyklus der Unternehmen noch eindeutig für gedrückt halten.

Insgesamt könnten Aktien unserer Ansicht nach im Vergleich zu anderen Vermögensklassen im Dezember 2013 noch billig bleiben und in einem Niedrigzinsumfeld eine attraktive Quelle für potenzielle Renditen darstellen. Die politischen Rahmenbedingungen sind nach unserer Einschätzung weltweit per saldo weiter günstig, der Liquiditätsüberschuss erhöht sich noch, und einer potenziellen Drosselung durch die Fed steht eine absolut ausgleichende Zusage der Bank of Japan gegenüber, ihre Bilanzsumme zu verdoppeln. Wir behaupten nicht, dass wir den Markt prognostizieren können, und wir wissen, dass Aktien eine längere Rally ohne größere Korrekturen hinter sich haben, doch nach unserem Dafürhalten herrscht nicht die Euphorie, die normalerweise mit dem Ende eines Bullenmarktes assoziiert wird. In der Vergangenheit folgten auf extreme Kontraktion in aller Regel nachhaltige Erholungen. Das aktuelle Umfeld ist demnach nicht so außergewöhnlich, wie es vielen Beobachtern vorkommen mag.

Auf Sektorebene beurteilen wir Finanzwerte, insbesondere europäische, weiter positiv. Politische und konjunkturelle Bedenken in der Region haben uns die Investition in unseres Erachtens fundamental erstarkende Unternehmen mit solider Wettbewerbsposition zu vernünftigen Bewertungen ermöglicht. Neben Banken mit mehr Deep-Value-Potenzial in Ländern der Eurozone, die noch im Rückstand liegen, gehören verschiedene Banken aus Nordeuropa zu den von uns zuversichtlich beurteilten Unternehmen, da sie unseres Erachtens von robusteren inländischen Fundamentaldaten und Engagements auf reizvollen Auslandsmärkten profitieren können. Insgesamt favorisieren wir weiterhin europäische Banken, da der solidere aufsichtsrechtliche Rahmen und maßgebliche Umstrukturierungsinitiativen dazu beizutragen könnten, dass sich diese Unternehmen bei allmählich anziehender Konjunktur stabilisieren. Ebenso erkennen wir im Energiesektor weiterhin Wertpotenzial. Wie auch die Finanzsparte ist der Energiesektor ein in der Vergangenheit hoch bewerteter Sektor, der seit der globalen Finanzkrise zurückgefallen ist. Hier entstehen unseres Erachtens für disziplinierte Anleger Wertchancen. Insbesondere überzeugte uns zunehmend das Wertpotenzial von Öldienstleistern, vor allem bei solchen Unternehmen, die an der Schieferrevolution in Nordamerika beteiligt sind.

Wie immer sollten Anleger unserer Ansicht nach vorsichtig und skeptisch bleiben, mit Schwerpunkt auf der Ermittlung von Unternehmen, die durch makroökonomischen Druck ungerechtfertigt abgestraft wurden, fundamental aufwärts tendieren und günstige langfristige Aussichten auf Ertragssteigerungen, Cashflows und Vermögenswachstum bieten. Wir schauen uns nach wie vor auf Märkten und in Sektoren in aller Welt nach solchen Chancen um und beurteilen das langfristige Potenzial unserer Portfolios ungeachtet der kurzfristigen Marktentwicklung weiter positiv.

 

Über Franklin Templeton

Franklin Templeton Investments ist eine der größten Investmentgesellschaften der Welt. Templeton wurde 1940 von Sir John Templeton gegründet. Die Gründung von Franklin erfolgte 1947 durch Rupert H. Johnson. Franklin ist für seine Expertise auf dem US-amerikanischen Markt bekannt. Im Oktober 1992 schlossen sich die beiden Gesellschaften zur Franklin Templeton Gruppe zusammen, in die 1996 Franklin Mutual Advisers als weiteres Unternehmen integriert wurde. Weltweit verwaltet Franklin Templeton Investments ein FondsVermögen von rund 726 Mrd. US-Dollar für institutionelle und private Anleger. 1992 wurde die Niederlassung in Frankfurt gegründet. Für Anleger in Deutschland verwaltet Franklin Templeton rund 21 Mrd. US-Dollar und ist damit einer der größten ausländischen Anbieter von Publikumsfonds.

 

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