Fonds-Wissen-Bennewirtz-FondsSpezialist-Anleger-Mischfonds: Was ist ein Mischfonds?

06. September 2011 von um 21:29 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-Mischfonds: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist ein Mischfonds? Ein Mischfonds ist ein Sondervermögen, das gemäß seiner Anlagerichtlinien in unterschiedliche Assetklassen investiert. In welche Anlageklassen der FondsManager das Kapital seiner Investoren platziert – ob Aktien, Anleihen, Wandelanleihen, Immobilien oder andere Investmentfonds – ist abhängig vom jeweiligen FondsKonzept, festgeschrieben im ausführlichen Verkaufsprospekt des Fonds, der jedem Anleger zugänglich sein muss. Laut Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), der Branchenvertretung der deutschen FondsIndustrie, sind per 30. Juni 2011 rund 119,8 Milliarden Euro in Mischfonds platziert. Ein prominenter Abnehmer für dieses Investorenkapital ist der Carmignac Patrimoine (WKN A0DPW0, ISIN FR0010135103). Der Mischfonds der französischen FondsBoutique Carmignac hat innerhalb von drei Jahre einen Vermögenszuwachs von 16,9 Milliarden Euro verzeichnet. Per 02. September 2011 hat der Fonds laut SJB Research ein Volumen von 20,8 Milliarden Euro. Kritiker beäugen diese FondsEntwicklung skeptisch und werfen dem Fonds „Masseträgheit“ vor. Aus Sicht der SJB hat das FondsManagement im Vergleich zu einem reinen Aktienfonds viel Spielraum, Assetklassen übergreifend zu investieren und damit das Gesamtkapital im Interesse seiner Anleger sinnvoll und risikodiversifiziert zu allokieren. Warum, erläutert Fondsverwalter Gerd Bennewirtz, langjähriger FondsSpezialist und Marktexperte aus dem rheinischen Korschenbroich.

Das FondsKonzept, unterschiedliche Assetklassen in einem Fonds zu kombinieren, ist gesetzlich legitimiert. Das Investmentgesetz (InvG), der deutsche Rechtsrahmen für Betrieb und Vertrieb von Investmentfonds, widmet „gemischten Sondervermögen“ einen gesamten Abschnitt. Darin bestätigt der Gesetzgeber, dass FondsManager für die Allokation ihrer Mischfonds auf alle Assetklassen zurückgreifen dürfen, die auch auf bestimmte Anlageklassen wie Aktien oder Renten spezialisierte FondsPortfolios nutzen. Dabei müssen die Assetmanager gemäß §85 bestimmte Anlagegrenzen berücksichtigen, wenn sie in anderen Publikumsfonds bzw. Investmenttrusts investieren. Deren Anteil darf nicht mehr als 10 Prozent des Gesamtvermögens des Mischfonds betragen. Die Nachfrage der Anleger – ob Einmalinvestoren oder regelmäßige Sparer in Investmentfonds – ist groß. Die 119,8 Milliarden Euro, die der BVI  in seiner jüngsten Investmentstatistik für Mischfonds ausweist, bedeuten einen Zuwachs im FondsVolumen von 9,7 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Mittelfristig hat sich die Nachfrage der Anleger nach dieser FondsKlasse knapp verdoppelt. Vor drei Jahren hatten Investoren und Sparer rund 60,5 Milliarden Euro in Mischfonds platziert. Annähernd so stark ist auch die Anzahl der Fonds mit gemischten Portfolios gewachsen. Ende Juni 2008 waren 922 Mischfonds in Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Drei Jahre später sind es 1.625. Mischfonds sind theoretisch in allen Märkten der Welt präsent und reagieren flexibel, wenn sich deren Korrelationen verändern. Die Anlagerichtlinien gestatten dem Mischfondsmanager, das Vermögen über mehrere Anlageklassen zu streuen, zum Beispiel über Aktien, Anleihen, Immobilien oder alternative Anlagen. Die Umschichtungen auf FondsEbene unterliegen – zumindest bislang – nicht der Besteuerung. Die Abgeltungsteuer für Anleger greift erst bei Verkauf der Mischfonds-Anteile und wird auf den gesamten Wertzuwachs im Investorendepot berechnet. Der FondsManager eines Mischfonds hat den anspruchsvollsten Beruf der Branche. Er muss in allen Märkten der Welt präsent sein sowie ihre Eigengesetzlichkeiten und Wechselwirkungen beherrschen. Dazu muss er sich auf sein Research- und Analystenteam verlassen können. Denn neben der Einzeltitelauswahl hat er auch die Aufgabe, über die Umschichtung der Anlegergelder zwischen den einzelnen Anlageklassen zu entscheiden.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Ein Mischfonds ist ein überaus komplexes und beratungsintensives Produkt. Denn hier soll die Vermögensallokation in einer einzelnen Position erreicht werden. Das heißt, dass auch die Entscheidung, in welchem Prozentsatz Aktien oder Anleihen in einem Portfolio gewichtet werden, zu den Aufgaben des FondsManagers gehört. So lässt es sich Edouard Carmignac nicht nehmen, die Investitionsentscheidungen für den Carmignac Patrimoine persönlich zu treffen. Anleger können von dieser Marktexpertise besonders profitieren. Allerdings kann ein Mischfonds keine aktive unabhängige Vermögensverwaltung ersetzten. Denn die Gewichtung von Aktien- oder Anleihetiteln innerhalb des Fonds wird vom FondsManager ohne den Kunden entschieden und einzig der (vermuteten) Marktentwicklung angepasst. Ein Nachteil für den Investor. Mit Blick auf die Asset Allocation sollten Investoren deshalb aus wohlklingenden Namen wie „Target-“ oder „Lifestyle-Fonds“ eher auf Konfektionsware als auf Maßarbeit schließen. Auch die sich verändernde Lebens- und Finanzsituation der Anleger zu berücksichtigen, bleibt deshalb die Domäne der unabhängigen, individuellen FondsVermögensverwaltung, wie sie die SJB anbietet.

 

Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB: FondsRatschlag

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