Fonds-Wissen-Bennewirtz-FondsSpezialist-Anleger-FondsVergleich: FondsRanking und FondsRating?

02. September 2011 von um 21:37 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-FondsRating: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist ein FondsVergleich? Der Vergleich von Fonds ist ein Geschäftsfeld spezialisierter Agenturen. Die SJB stellt Ihnen in einer kleinen Serie die wichtigsten vor: Standard & Poor’s (S&P), Morningstar, Feri, Sauren und Lipper. Man unterscheidet zwei Arten des FondsVergleichs, Rankings und Ratings. Ein Ranking ist mit einer Tabelle im Sport vergleichbar. Es listet die Investmentfonds nach einem einzigen Kriterium auf, meistens der Wertentwicklung (Performance) über einen bestimmten Zeitraum. Ein FondsRating entspricht einem Schulzeugnis: Es bewertet den einzelnen Fonds nach mehreren Kriterien. FondsRatings sind die umfassendere Form der Bewertung in einem FondsVergleich. SJB FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich, erläutert, wie die Agenturen beim FondsVergleich vorgehen.

Um in den aufwändigen Bewertungsprozess eines Ratings aufgenommen zu werden, müssen sich die Investmentfonds in der Regel erst qualifizieren. Die meisten Agenturen setzen zum Beispiel eine bisherige Laufzeit von mindestens zwei bis fünf Jahren voraus. Dann muss eine ausreichend große Vergleichsgruppe (peer group) von ähnlichen Fonds existieren. Sie ist der Bewertungsmaßstab dafür, ob der einzelne Fonds ein schlechtes oder ein gutes Zeugnis erhält. Die Bewertung von Fonds erfolgt in quantitativer und in qualitativer Hinsicht. Die quantitative Analyse umfasst alles, was sich messen lässt, zum Beispiel die Wertentwicklung, die Schwankungsbreite (Volatilität), das Risiko-Rendite-Profil (anhand bestimmter Kennzahlen bzw. Greeks) oder das FondsVolumen. Die qualitative Analyse integriert auch „weiche Faktoren“ wie den Investmentprozess der Gesellschaft und die Anlagestrategie des FondsManagements.

Wie geht ein FondsRater konkret vor? In der Sondierungsphase stellt die Agentur die Vergleichgruppe zusammen, meist Investmentfonds mit identischem Vergleichsindex. In der Vermessungsphase wird der Fonds werden die bisherigen Leistungsmerkmale untersucht. Dabei stehen das Risiko, gemessen an der Volatilität, und das Ergebnis, gemessen an der Performance, im Vordergrund. Wichtig ist die Vergleichbarkeit der Messergebnisse. Darum werden zum Beispiel  bei ausschüttenden Fonds die Erträge rechnerisch reinvestiert, um sie mit thesaurierenden Fonds gleichzustellen. In der Bewertungsphase wird untersucht, ob die gemessenen Leistungsmerkmale mit den Leistungsansprüchen übereinstimmen, die von der FondsGesellschaft und vom FondsManagements kommuniziert werden. Wenn ein Fonds zum Beispiel den Anlageschwerpunkt Deutschland Nebenwerte hat, in schwierigen Zeiten aber auf Deutschland Standardwerte ausweicht, erfüllt er nicht die Kriterien der Produktklarheit und Produktwahrheit. In der Beurteilungsphase wird das Gesamtergebnis mit dem „Klassenspiegel“ der gesamten Vergleichsgruppe konfrontiert. Klassenbeste sind solche Fonds, die in allen Disziplinen hervorragen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Ratings sind ein sehr sinnvolles Kriterium bei der Auswahl eines Fonds und sorgen für eine erste Orientierung des Anlegers. Allerdings spiegeln die Ergebnisse nur die Wertentwicklung in der Vergangenheit wider, so dass viele Spitzenreiter einer Kategorie in den Folgejahren nicht mehr zu den Topperformern gehörten. So erhielten Technologiefonds wie der Nordasia.com (ISIN DE0009792176) während der späten 90er-Jahre hervorragende Bewertungen, konnten nach Platzen der New-Economy-Blase aber nicht an ihre positive Wertentwicklung anknüpfen. Offensichtlich sagt eine gute Performance der Fonds in der Vergangenheit nichts über die Entwicklung in der Zukunft aus. Antizyklische Investoren brauchen deshalb Entscheidungshilfen von einem unabhängigen FondsSpezialisten, um aussichtsreiche Anlagemöglichkeiten zu identifizieren.

 

Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB: FondsRatschlag

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