Fonds-Wissen-Bennewirtz-FondsSpezialist-Anleger-Dachfondsfrage: Was ist ein Dachfonds?

31. August 2011 von um 22:21 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Dachfonds: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Dachfonds investieren nicht in einzelne Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Geldmarktpapiere, sondern in FondsAnteile an bereits bestehenden Investmentfonds. Diese Fonds werden Zielfonds genannt. Wegen dieser Konstruktion werden Dachfonds auch als „Fund of Funds“ bezeichnet. Details erläutert SJB-FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich.

Die rechtliche Grundlage für diese FondsKonstruktion ist §50 Investmentgesetz (InvG). Der Paragraph erlaubt den Erwerb von FondsAnteilen in- und ausländischer Kapitalanlagegesellschaften (KAG) für ein richtlinienkonformes Sondervermögen. Den Anlageschwerpunkt eines Dachfonds kann die KAG frei wählen. Zwei Gruppen können unterschieden werden. Erstens Portfolios, die ihre Zielfonds nach Assetklassen wie Aktien, Zinspapiere, Immobilien, alternative Investmentstrategien oder gemischte Strategien auswählen. Zweitens Dachfonds, die gezielt in bestimmte Regionen oder Branchen anlegen. Für KAG besteht die Möglichkeit Dachfonds aufzulegen, die nur Zielfonds aus dem eigenen Hause im Portfolio haben. Die Sparkassen-FondsGesellschaft Deka nutzt dieses Konzept sehr stark. Mehrheitlich haben Dachfonds eine „offene Architektur“. Laut der regelmäßig erscheinenden Dachfondsstudie der FondsGesellschaft Fidelity haben offen Dachfonds einen Marktanteil von 64,2 Prozent.
Aus Sicht der SJB haben diese Dach-Sondervermögen Vor- und Nachteile. Anleger, Sparer und Investoren, die diese Fonds kaufen, haben ein breites Investitionsspektrum. Der Vorteil der Streuung für Rendite und Risikostreuung potenziert sich für den einzelnen Investor. Darüber hinaus sind Kursgewinne und Veräußerungserlöse, die die Zielfonds erwirtschaften, für den Privatanleger erstmal steuerfrei. Die Abgeltungssteuer greift nicht, weil die Transaktionen zugunsten des Dachfonds stattfinden. Hier beginnen die Nachteile.
 
Diese Transaktionen, die die FondsManager der Zielfonds tätigen, bedeuten für den Dachfondsinvestor doppelte Kosten. Fallen bei einem der Zielportfolios Kosten und Gebühren an, muss der Dachfondsmanager wie jeder andere FondsAnleger diesen Aufwand anteilig mittragen. Darum sind die zu zahlenden Gebühren und Kosten wie Ausgabeaufschlag, Verwaltungsgebühren oder Transaktionsvergütung für eine Kapitalanlage in einen Dachfonds häufig deutlich höher. Ein zusätzlicher Nachteil für Anleger und Sparer ist die geringe Transparenz der Einzelfonds. Ein Dachfondsmanager kann die Anlagepolitik der Zielfonds im Portfolio nicht beeinflussen. Damit liefert sich ein Investor auf Gedeih und Verderb den Entscheidungen Dritter aus, über die er kaum Überblick hat. Individuelle Depots und/oder antizyklische Investments für Investoren „gegen den Strom“ sind über Dachfonds nicht möglich.
 
SJB Fazit. Gerd Bennewirtz: Dachfonds können eine aktive Vermögensverwaltung für Anleger und Investoren und unabhängige Beratung, wie sie die SJB anbietet, nicht ersetzen. Für den Sparer ist er eine Überlegung wert. Der Privatinvestor muss Kosten für FondsManagement und Transaktionen tragen, die seinem Depot nicht unmittelbar zugute kommen. Investitionen in Dachfonds bedeuten für Investoren einen hohen Aufwand, wenn sie einen Überblick über die einzelne FondsEntwicklung behalten möchten. Gleichzeitig gibt der Anleger Flexibilität und Hoheit über sinnvolle Depotanpassungen aus der Hand. Das ist unnötig und reduziert die Optimierbarkeit von Rendite und Risiko, die ein individuelles Portfolio strategisch ausgewählter und gewichteter Investmentfonds möglich macht.
 

Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB: FondsRatschlag

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