Bennewirtz-Sparer-Markt-Frage: Wie wahrscheinlich ist eine Währungsreform?

06. August 2011 von um 22:11 Uhr
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Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Kaufen - Währungsreform: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zussamenhang mit Investmentfonds steht: Wie wahrscheinlich ist eine Währungsreform? Antworten von SJB FondsSkyline OHG 1989, VermögensVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich.

Wettrüsten, Hyperinflation, Staatsbankrott oder politischer Wille. Anlässe für eine Währungsreform gibt es viele. Die Wahrscheinlichkeit, dass der eine oder andere Grund Realität werden kann, ist größer, als angenommen. In Deutschland gab es in den vergangenen 100 Jahren gleich vier, bzw. fünf Währungsreformen, aus unterschiedlichen Gründen. Im Oktober 1923 hatte die alte Reichsmark nach schuldengetriebener Kriegsfinanzierung und Hyperinflation ausgedient. An ihre Stelle trat die Rentenmark als „wertstabiles Papiernotgeld“. Im rechtlichen Sinne war sie kein Zahlungsmittel, sondern eine Inhaberschuldverschreibung. Sie sollte den Wert der August 1924 wieder aufgelegten Reichsmark stützen. Formal behielt sie diese Aufgabe bis zur Einführung der D-Mark 1948. Die Währungspolitik war eine massive Belastung für die politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität der Weimarer Republik.

Aus dieser Entwicklung hatten die Gründerväter der Bundesrepublik ihre Lehre gezogen. Vor der Staatengründung kam die neue Währung, die D-Mark. Gültig vom 21. Juni 1948 bis 31. Dezember 2001, bis zur Einführung des Euro als Bargeld. Für die Bürgerinnen und Bürger der neuen Bundesländer kam bereits am 1. Juli 1990 die nächste Währungsreform, als die D-Mark die Mark der DDR ablöste. Wenn ein Staat untergeht, überlebt auch seine Währung selten. Währungsreformen müssen aber nicht zwangsläufig aus Notsituationen entstehen. Die drei Stufen der Europäische Wirtschafts- und Währungsunion wurden von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bereits 1990 beschlossen. Die „Krönung“ sollte 1999 die Einführung des Euro als Buch- und ab 2002 als Bargeld sein. Das ist jetzt neuneinhalb Jahre her. Also haben selbst die jüngsten Bürger bereits eine Währungsreform mitgemacht. Und heute? Der Staatsbankrott ist immer noch der häufigste Grund für eine Währungsreform. Um die Schulden, bzw. Überschuldung eines Staates zurückzuführen, könnte eine Regierung Steuererhöhungen und/oder drastische Ausgabenkürzungen oder eben eine Währungsreform beschließen. Und die Überschuldung der Staaten ist ein politisches Problem, dass die Politiker und Steuerzahler mehr als die Sommerpause 2011 kostet. Japan, Griechenland und Irland haben eine Staatsschuldenquote von teilweise deutlich über 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Portugal und die USA liegen nur knapp darunter. 594 Milliarden US-Dollar hat die US-Regierung für den Haushalt des Schatzamts in ihrem Budget 2011 veranschlagt. Der Löwenanteil davon sind die Zinsen der angehäuften Staatsschulden. 15,5 Prozent des gesamten Haushalts frisst die Schuldenlast. Der US-Staat Kalifornien musste im Sommer 2009 seine Verpflichtungen und Beamtengehälter mit Schuldscheinen bezahlen. Geld gab es keins mehr. Auch eine Art der Währungsreform. Und in Deutschland? Die 37.3 Milliarden Euro, die Bundesfinanzminister Schäuble für Bedienung der Bundesschuld eingeplant hat, machen 12,2 Prozent des Bundeshaushalts 2011 aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch eine der führenden Volkswirtschaften zur Währungsreform greift, ist sehr viel größer geworden.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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