Bennewirtz-SJB-Fonds-Spezialist-Investoren-Wissen-Managed-Futures-Fonds: Welche Merkmale haben diese?

14. August 2011 von um 14:15 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-Managed-Futures-Fonds: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusamenhang mit Investmentfonds steht: Welche Merkmale haben Managed Futures Fonds? Antworten von SJB FondsSkyline OHG 1989, FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich.

Managed Futures Fonds haben ihren Ursprung im Rohstoffsektor. 1972 übertrug die Chicago Mercantile Exchange (CME), die größte Rohstoffbörse der Welt, das Warentermingeschäft auf Derivate Finanzinstrumente, sogenannte Futures. Ein Future oder Terminkontrakt war ursprünglich eine Vereinbarung, eine bestimmte Menge von Rohstoffen zu einem bestimmten Preis an einem bestimmten Termin in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Verkäufer und Käufer unterliegen den gleichen Pflichten, denen sich die Partner nur dadurch entziehen können, dass sie den Kontrakt weiterverkaufen (Glattstellen).

Für diese Transaktionen nutzen die Kontrahenten sogenannte „managed accounts“. Anders als bei Investmentfonds erwirbt der Investor bei dieser Ursprungsvariante keine Anteile, die in sein Depot eingebucht werden, sondern er eröffnet ein Konto bei einer Bank und erteilt dem Manager (commodity trading advisor, CTA) eine beschränkte Verwaltervollmacht. Noch heute müssen die FondsManager, bzw. Kapitalanlagegesellschaften eines Managed Futures Fonds den Status eines CTA besitzen. Bereits bei der Öffnung der Termingeschäfte für den Finanzmarkt war die strategische Expansion angelegt. Aus zwei Gründen: Erstens wurden Terminkontrakte auf anderer Finanzmarktinstrumente (Basiswerte) ausgeweitet. So werden seither an der CME-Tochterbörse International Monetary Exchange Termingeschäfte auf Währungs-, Zins- und Aktieindizes abgeschlossen. Zweitens lösten sich die Futures als Assetklasse finanztechnisch von ihren Basiswerten. Beispiel: Ein Future hat einen Kontraktwert von 150.000 Euro. Als Sicherheitsleistung (initial margin) werden 10.000 Euro verlangt. Daraus ergibt sich ein Hebel von 15. Steigt der Basiswert um 10 Prozent, beträgt der Gewinn des Investors aus seiner Sicherheitsleistung demnach 150 Prozent. Ein Future kostet also nur den Bruchteil des Basiswertes, partizipiert aber voll von dessen Preisentwicklung.

Beide Effekte bilden auch den Kern des Geschäftsmodells UCITS-III-konformer Managed Futures Fonds. Insgesamt haben Managed Futures das Potenzial, ein Depot zu diversifizieren. Mit positiver Wirkung für private Investoren. Es klingt paradox, ist aber wissenschaftlich bewiesen: Werden einem Portfolio Futures beigemischt, verringert sich das Verlustrisiko des Gesamtportfolios. Dieser sogenannte „Lintner-Effekt“ hat der Harvard-Ökonom Dr. John Lintner 1983 in seiner Studie „The Potential Role of Managed Futures Accounts in Portfolios of Stocks and Bonds” festgeschrieben. Passend dazu ergab eine Langzeitstudie der CME für den Zeitraum 1980 bis 2001: Ein Risiko-Rendite-optimiertes Portfolio besteht aus 41 Prozent Aktien, 41 Prozent Anleihen und 18 Prozent Managed Futures. Der Grund: Wer in Derivate wie Futures investiert, kann sich von schwachen Wertpapiermärkten abkoppeln, weil diese Finanzinstrumente mit den Assetklassen ihrer Basiswerte wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe nur schwach korrelieren. Das schafft Unabhängigkeit und Diversifikation im Depot als Grundvoraussetzung, um auch in schwierigen Börsenzeiten handlungsfähig zu bleiben.

 

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