Bennewirtz-SJB-Fonds-Spezialist-Investoren-Wissen-Bretton Woods: Was ist bzw. war das Bretton Woods System?

17. August 2011 von um 20:52 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-Bretton Woods: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusamenhang mit Investmentfonds steht: Was ist bzw. war das Bretton Woods System? Ist Gold Geld? Wer Krieg erlebt hat, stellt diese Frage nicht. Natürlich, denn man kann damit bezahlen. In Bretton Woods machten die USA 1944 aus der Not eine Tugend. Sie schufen ein Währungssystem, das weltweit Vertrauen schuf. SJB Gründungsgesellschafter und FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich erklärt, was wir aus Brettton Woods lernen können.

Drei Wochen dauerte die Konferenz im US-Bundesstaat New Hampshire, vom 1. bis zum 22. Juli 1944. Dann hatten die späteren Siegermächte das neue Weltwährungssystem festgelegt und nach dem Tagungsort benannt: Das Bretton-Woods-System. Das Ziel war, das Währungschaos, das während der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkriegs entstanden war, aufzulösen sowie den internationalen Kapitalverkehr und Handel zu stabilisieren. Mit festen Wechselkursen orientierten sich die Mitgliedswährungen in der Folge an der Leitwährung US-Dollar, und der US-Dollar selbst war mit Gold hinterlegt (Goldstandard). Jede Mitgliedswährung konnte zu einem festen Tauschkurs gegen US-Dollar oder gegen Gold eingetauscht werde. Dieser Kurs belief sich auf 35 US-Dollar für die Unze Feingold (31,104 Gramm).

Die Federal Reserve Bank of New York (Fed) verpflichtete sich, diesen Tauschkurs durch Goldkäufe und -verkäufe zu sichern. Das neue System garantierte, die US-Dollar-Reserven jedes Mitgliedslandes zum vereinbarten Kurs in Gold umzutauschen. Der damals neu gegründete Internationale Währungsfonds (IWF) hatte die Aufgabe, das das Funktionieren des Systems zu überwachen und Staaten in Devisennot zu unterstützen. Bis 1961 funktionierte das reibungslos. Der Webfehler des Währungssystems bestand darin, dass keine Deckungsvorschriften für den Geldumlauf vorgesehen waren. Ein Mitgliedsland, das „sehen“ wollte, seine Devisen also tatsächlich in Gold eintauschen wollte, hätte die Fed in Bedrängnis gebracht. Am Ende des Zweiten Weltkriegs besaßen die USA rund 70 Prozent der Goldreserven weltweit. Aber nicht sehr lange.

Hohe Kapitalexporte und ständige Bilanzdefizite in den USA bauten schon Ende der 50er Jahre ausländische US-Dollar-Bestände auf, die den amerikanischen Goldvorratweit überstiegen. Ein Warnschuss kam 1961 vom Londoner Goldmarkt, wo die 35 US-Dollar pro Unze nicht mehr zu halten waren. Das Ende von Bretton Woods läutete Frankreich ein, als es die USA aufforderte, die französischen Dollarreserven nach Paris zu liefern. Am 15. August 1973 beendete US-Präsident Richard Nixon den Goldstandard für den US-Dollar. De facto war dies eine Bankrotterklärung der USA im Gefolge des Vietnamkriegs. Innerhalb von 20 Monaten, so das SJB Research, verlor der US-Dollar zur D-Mark fast 40 Prozent. Die Abwertung im Vergleich zu Gold war noch wesentlich dramatischer. 1971 erhielt man für 1.000 US-Dollar noch knapp 25 Unzen, zehn Jahre später waren es nur noch zwei.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz. „Ist Gold Geld?“, fragte Ron Paul im Kongress den US-Notenbankchef Ben Bernanke. Der wich aus. [http://www.youtube.com/watch?v=stVU7z75SQo] Die SJB sagt: Natürlich -, und beides kann man nur einmal ausgeben, das ist die Lehre von Bretton Woods. Entweder man finanziert Kriege. Oder man schafft ein Weltwährungssystem, das einen Fonds für Stabilität und Wachstum entstehen lässt. „In God we trust“, steht auf US-Dollar-Noten. Hoffentlich vertrauen die USA bald auch wieder auf ihre eigene Stärke.

 

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