Bennewirtz-SJB-Fonds-Spezialist-Anleger-Wissen-Rentenfonds: Was sind Rentenfonds?

18. August 2011 von um 16:27 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-Rentenfonds: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusamenhang mit Investmentfonds steht: Was sind Rentenfonds? Wer hätte vor drei Wochen noch für möglich gehalten, dass die Vereinigten Staaten das Triple-A von Standard & Poor’s (S&P), die beste Bonitätsnote bei Staatsanleihen, wirklich verlieren? Seit Ausbruch der Finanzkrise erleben die Anleihenmärkte eine Umwertung aller Werte. Im Brennpunkt stehen Renten, also Zinspapiere wie Staats- und Unternehmensanleihen oder Pfandbriefe, und Fonds, die in diese Papiere investieren. Was Anleger bei der FondsAuswahl aus Sicht der SJB FondsSkyline jetzt beachten sollten, erklärt SJB Gründungsgesellschafter und FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich.

Renten sind verzinsliche Wertpapiere, häufig mit festen Laufzeiten und Zinskonditionen. Wer denkt, Rentenfonds lieferten deswegen durch die Bank überschaubare Renditen und geringe Risiken, sollte genauer hinschauen. Laut den gesetzlichen Anlagerichtlinien müssen Rentenfonds mindestens 51 Prozent des FondsVermögens in Anleihen investieren, zum Beispiel in Unternehmensanleihen, Staatsanleihen oder Pfandbriefe, aber auch in Spezialitäten wie Wandelanleihen, Optionsanleihen oder Zero-Bonds. Der Einsatz von Geldmarktinstrumenten und Derivaten ist ebenfalls erlaubt.

In Deutschland waren laut SJB Research zum Ende des zweiten Quartals 2011 1.446 Rentenfonds mit einem Volumen von insgesamt 154,6 Milliarden Euro zum Vertrieb zugelassen. Die Bandbreite ihrer Rendite- und Risikoquellen ist enorm. Wichtigste Ertragsquellen sind die vereinbarten Zinserträge (Kupon) und die erzielten Kursgewinne an den Anleihenmärkten. Dabei verhält sich der Kurs einer Anleihe immer entgegengesetzt zum Zinssatz: Steigen die Leitzinsen, werden die „neuen“ Anleihen mit hohem Kupon attraktiver als die „alten“ im Portfolio. Diese werden nun massenhaft abgestoßen, die Kurse sinken. Sinken die Leitzinsen, ist es umgekehrt: Die „alten“ Papiere werden gegenüber den „neuen“ Niedrigzinsanleihen zu steigenden Kursen gehandelt. Je länger die Restlaufzeit der Anleihe ist, desto stärker ist dieser Kurseffekt, nach oben wie nach unten.

Anleihen sind Schuldner-Gläubiger-Papiere. Risiko und Rendite eines Rentenfonds hängen deshalb wesentlich von der Kreditwürdigkeit der Akteure ab. Unternehmen und Staaten werden von Ratingagenturen wie Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch auf ihre Bonität hin geprüft und benotet. Papiere mit hoher Qualität und geringer Ausfallwahrscheinlichkeit tragen den so genannten „Investment Grade“ (AAA bis BBB), Anleihen mit geringeren Werten den „Non-Investment Grade“. Bonds mit gesteigertem Ausfallrisiko werden als „High Yield(Hochzins), solche mit hohem Ausfallrisiko als „Junk Bonds(Ramschanleihen) bezeichnet. Griechenland und Co können ein Klagelied davon singen: Je niedriger die Bonität, desto höhere Zinsen bzw. Risikoprämien muss der Schuldner zahlen. Bei einem Zahlungsausfall verliert der Gläubiger seine Investition.

Der Manager eines Rentenfonds kann unter „normalen“ Marktbedingungen auf eine Reihe von Maßnahmen zurückgreifen, um das Rendite-Risiko-Profil seines Fonds zu regulieren: Er kann z.B. einem Portfolio aus Staatsanleihen von Industrieländern High Yields aus den Schwellenländern beimischen, um Risikoprämien zu verdienen. Er kann die Duration verlängern und einen erkannten Trend verstärken. Er kann Risiken wie Währungsschwankungen mithilfe von Derivaten absichern. Oder er kann, wenn es ganz schlimm kommt, für zwölf Monate ausschließlich Bankguthaben halten.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Marktbedingungen für Rentenfonds sind in letzter Zeit alles andere als normal. Mitte 2010 erzielen plötzlich kurzfristige Anleihen teilweise höhere Zinsen als langfristige. Investoren decken sich mit Kurzläufern ein. Folge: Die Nachfrage „am langen Ende“ geht zurück, die Renditen dieser Papiere sinken. Hinzu kommen unerwartete Emittentenrisiken: An Ratingabstufungen innerhalb der Euro-Zone mussten wir uns ebenso gewöhnen wie an die Tatsache, dass die USA kein „AAA“-Land mehr sind. Auch die Ratingagenturen selbst stehen auf dem Prüfstand. Und die Rentenfonds? Fliegen bis auf weiteres auf Sicht. Umso wichtiger ist aus Sicht der SJB FondsSkyline bei der FondsAuswahl eine umfassende unabhängige Beratung: Um Produkte mit kluger Flugroute, erfahrenen Piloten und ausreichend Brennstoff zu finden.

 

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