Bennewirtz-SJB-Fonds-Spezialist-Anleger-Wissen-DAX: Was ist das?

19. August 2011 von um 22:03 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Dax: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusamenhang mit Investmentfonds steht: Wofür steht Dax? Was macht der DAX?, lautet die erste Frage deutscher Anleger und Finanzprofis immer dann, wenn es um die Börse geht. Seit Wochen heißt die Antwort: Nichts Gutes. Am heutigen Freitag haben Sorgen um die Konjunkturentwicklung in den Vereinigten Staaten und die europäische Schuldenkrise den deutschen Leitindex auf den tiefsten Stand seit November 2009 gedrückt. Doch was genau ist eigentlich der DAX? Und muss er uns wirklich Sorgenfalten auf die Stirn treiben? SJB Gründungsgesellschafter und FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich erklärt, wofür der Dax steht.

Wie alle Börsenindizes bildet auch der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, die Entwicklung einer bestimmten Gruppe von Wertpapieren ab, und zwar von A wie Adidas und Allianz über Daimler, Deutsche Bank, Lufthansa, Metro und Telekom bis hin zu RWE, Siemens und V wie Volkswagen. Im DAX stecken die 30 größten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen, die an der Frankfurter Börse gelistet sind, die sogenannten Blue Chips. Die Gewichtung der Einzelwerte innerhalb des Index richtet sich dabei nicht nach dem kompletten Börsenwert oder dem gesamten Kapital eines Unternehmens, sondern nach dem Wert seiner frei handelbaren Aktien (free float), also nach der Streubesitz-Marktkapitalisierung.

Seit dem 1. Juli 1988 wird der DAX berechnet. Er startete bei 1.163,52 Punkten, ausgehend von einer ab dem 31. Dezember 1987 festgelegten Basis von 1.000 Zählern. Entwickelt wurde der Aktienindex von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Börsen-Zeitung. Rasch mauserte er sich zum deutschen Leitindex, in der Bedeutung gleichauf mit dem US-amerikanischen Dow Jones oder dem japanischen Nikkei. Namensgeber des DAX ist Manfred Zaß, damals stellvertretender Vorsitzender der Frankfurter Börse. „Zaß ging mit seinem Hund spazieren, so die Legende, und scheint an den Dachshund gedacht zu haben. Da kam wohl der Gedankenblitz: “Deutscher Aktienindex – DAX“, erzählt einer, der es wissen muss: Frank Mella, in den 1980ern Redakteur der Börsen-Zeitung und Erfinder des DAX. Seiner fleißigen empirischen Arbeit ist es auch zu verdanken, dass der DAX auf täglicher Basis bis 1959 zurückgerechnet wurde. Schließlich sind Aktien- und FondsInvestoren nicht nur an der aktuellen Performance interessiert, sondern auch an der historischen Entwicklung.

Die 5.000-Punkte-Marke, der sich der Index in den letzten Tagen wieder bedrohlich annähert, wurde erstmals mit dem Schlusskurs vom 20. März 1998 geknackt. Ein Allzeithoch im Handelsverlauf erreichte der DAX auf dem Höhepunkt der „New Economy“-Euphorie am 7. März 2000 mit 8.136,16 Punkten, das erst am 13. Juli 2007 mit 8.151,57 Zählern übertroffen wurde. Dazwischen schoss der DAX auf Talfahrt und sackte im Zuge des sogenannten „Salami-Crash“ nach geplatzter „Dotcom-Blase“ und den Terror-Anschlägen von 9/11 am 12. März 2003 auf 2.202,96 Punkte – ein Minus von 72,7 Prozent innerhalb von drei Jahren. Und heute? Herrscht erneut Krisenstimmung. In den letzten 30 Tagen ist der deutsche Leitindex um -25,22Prozent eingebrochen. Die Volatilität lag dabei mit 36,04deutlich über dem Schnitt der letzten 250 Tage mit einer Schwankungsbreite von 18,51.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz.Die Aktivitäten an den globalen Finanzmärkten werden durch ausgewählte repräsentative Unternehmen dokumentiert. Im Deutschen Aktienindex DAX sind die 30 größten deutschen Unternehmen zusammengefasst, gewichtet nach ihrer Marktkapitalisierung in Streubesitz. Der Kursverlauf des DAX ist gleichsam die Fieberkurve der deutschen Wirtschaft – und sie zeigt angesichts von Euro-Schuldenkrise und lahmender US-Konjunktur seit Wochen bedrohliche Temperaturen an. FondsInvestoren haben nach Überzeugung der SJB FondsSkyline in diesen unsicheren Zeiten einen klaren Vorteil gegenüber Aktienanlegern: Ihr Kapital ist in Investmentfonds breit über Titel, Branchen und Anlageregionen gestreut. Ideal für sicherheitsbewusste Anleger, denen Investitionen etwa in einzelne DAX-Werte zu risikoreich sind. FondsInvestments schaffen durch Diversifikation auch und gerade im DAX-Tief Luft: Für antizyklische Nachkäufe.

 

Empfehlung von FondsSpezialist Gerd Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline OHG 1989? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage – Wofür steht Dax? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB-Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde geworden sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Wissen. Konzentriert.
[top]

Eine Antwort zu "Bennewirtz-SJB-Fonds-Spezialist-Anleger-Wissen-DAX: Was ist das?"

  1. Kollektiver Wahnsinn

    “Der Sparer erzeugt mehr Ware, als er selbst kauft, und der Überschuss wird von den Unternehmern mit dem Geld der Sparkassen gekauft und zu neuen Realkapitalien verarbeitet. Aber die Sparer geben das Geld nicht her ohne Zins, und die Unternehmer können keinen Zins bezahlen, wenn das, was sie bauen, nicht wenigstens den gleichen Zins einbringt, den die Sparer fordern. Wird aber eine Zeitlang an der Vermehrung der Häuser, Werkstätten, Schiffe usw. gearbeitet, so fällt naturgemäß der Zins dieser Dinge. Dann können die Unternehmer den von den Sparern geforderten Zins nicht zahlen. Das Geld bleibt in den Sparkassen liegen, und da gerade mit diesem Geld die Warenüberschüsse der Sparer gekauft werden, so fehlt für diese jetzt der Absatz, und die Preise gehen zurück. Die Krise ist da.”

    Silvio Gesell (“Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld”, 1916)

    Das ist, in der kürzesten Form beschrieben, die Ursache der “Finanzkrise”, die – eigentlich selbstverständlich – nur durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform zu beenden ist, weil der Krieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – nur solange der Vater aller Dinge sein konnte, wie es noch keine Nuklearwaffen gab!

    Ohne die atomare Abschreckung wäre es höchstwahrscheinlich schon in den 1980er Jahren zum 3. Weltkrieg gekommen. Auf der anderen Seite hat darum heute, durch das Ausbleiben dieser überfälligen Sachkapitalzerstörung, die “Mutter aller Zivilisationsprobleme”, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten ein nie da gewesenes Ausmaß erreicht, sodass wir unmittelbar vor einem Phänomen stehen, das aktuell an den Börsen beginnt: die globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, die auch ohne Atomkrieg in der Lage ist, unsere ganze “moderne Zivilisation” auszulöschen! Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis, das von keiner wie auch immer gearteten Finanz- oder Wirtschaftspolitik mehr verzögert oder gar aufgehalten werden kann, als “Armageddon”:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/666-tage.html

    Die wirklich interessante Frage lautet: Welcher kollektive Wahnsinn ließ die halbwegs zivilisierte Menschheit Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg in Kauf nehmen und heute vor der größten anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte stehen, statt schon seit vielen Jahrzehnten in allgemeinem Wohlstand auf kaum noch vorstellbarem technologischem Niveau in einer sauberen Umwelt und selbstverständlichem Weltfrieden zu leben? Die Antwort führt über das größte Mysterium der modernen Kunst zum größten Geheimnis der Menschheit:

    “Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.”

    Arthur C. Clarke, Vorwort zu “2001”

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert
    http://www.deweles.de/willkommen.html

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>