Fonds-Wissen-Bennewirtz-SJB-FondsSpezialist-Anleger-Dachfondsfrage: Wie sieht der Dachfondsmarkt aktuell aus?

31. August 2011 von um 22:47 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-Dachfondsmarkt: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Wie sieht der Dachfondsmarkt aktuell aus? Laut Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) haben die 629 in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Dachfonds per 30. Juni 2011 zusammen ein Volumen von 57,4 Milliarden Euro. Das sind 112,8 Millionen Euro mehr als zu Jahresbeginn. 2010 hat diese FondsKlasse einen Boom erlebt. 1,6 Milliarden Euro sind im vergangenen Jahr in Dachfonds geflossen. Auch bei der SJB hat es eine verstärkte Nachfrage gegeben. In der Beratung kam heraus, dass die Anleger eine Kombination suchen, um am Aktienmarkt den Aufschwung mitzumachen und mehr Sicherheit durch breit gestreute Sondervermögen im Depot zu haben. Details erläutert SJB-FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich.

Der Gedanke ist grundsätzlich richtig. Ob Dachfonds mit allen Vor- und Nachteilen zur Allokation des Gesamtvermögens passen, kann nur nach einem unabhängigen Depotcheck geklärt werden. Was Investoren, Anleger und Sparer von Dachfonds erwarten und für welche Fonds und FondsAnbieter sie sich entscheiden, zeigt die aktuelle „Dachfondsstudie 2010“ der US-FondsGesellschaft Fidelity. Markführer in diesem FondsSegment ist mit Abstand die Deka. Mit einem Kapital von 16,0 Milliarden Euro hat die FondsGesellschaft der Sparkassen einen Marktanteil von 30,5 Prozent. Es folgen die DWS mit 10,0 Prozent und Union Investment mit 5,0 Prozent Marktanteil. Die Dachfonds vom Marktführer Deka sind fast ausschließlich auf Zielfonds aus dem eigenen Hause aufgebaut. Für die FondsGesellschaft eine sinnvolle Doppelfinanzierung, für FondsInvestoren ein doppelter Kostenposten beim FondsKauf. Die Mehrheit von 64,5 Prozent der rund 630 Dachfonds in Deutschland hat eine „offen Architektur“. D.h. sie haben Zielfonds mehrerer, vor allem konzernfremder FondsAnbieter.

Gefragt beim FondsKauf waren 2010 Dachfonds mit Aktien- oder aktienlastigen Anlageschwerpunkt. Die Kategorie Aktien weltweit wuchs 24,5 Prozent, aktienlastige Portfolios 17,7 Prozent. Durchschnittlich haben die FondsVolumen der Dachfonds 8,7 Prozent zugenommen. Anleihendachfonds haben 16,4 Prozent an Kapital abgegeben. Die Studienmacher bei Fidelity führen das auf steigende Inflationsangst durch die Schuldenkrise zurück. Eine Beobachtung, die die SJB aus der Beratungspraxis und Marktbeobachtung bestätigen kann: Sachwerte schlagen langfristig Geldwerte

Die Dachfondsstudie liefert dafür weitere Indizien. Rohstofffonds waren 2010 die Favoriten der Dachfondsmanager. Spitzenreiter war der M&G Global Basics (ISIN: GB0030932676, WKN 797735). Der Fonds war in 101 Dach-Sondervermögen vertreten. Ebenfalls stark nachgefragt waren der Blackrock Global Funds World Mining AE EUR (ISIN: LU0172157280, WKN: A0BMAR) und der Blackrock Global Fund World Gold A2 USD (ISIN: LU0055631609, WKN: 974119). Die beiden Fonds waren 77, bzw. 55 mal Teil der Portfolios der Dachfonds. Bemerkenswert: Das aktive Assetmanagement von Blackrock schlägt die passiven Exchange-Traded-Funds (ETF) der Blackrock-Tochter iShares. Als einziger EFT-Anbieter ist iShares unter den Top-15 Zielfondsanbieter vertreten. Im Vergleich zu 2009 ging es für diese passiven Strategien einen Platz abwärts.

SJB Fazit. Gerd Bennewirtz: Der Dachfondsmarkt ist für Sparer und Anleger in Bewegung. Allerdings kommt die Bewegung zu einem großen Teil aus der FondsBranche selbst. Institutionelles Geschäft hat bei Dachfonds einen maßgeblichen Anteil. Private Investoren haben darauf kaum Einfluss und tragen die Kosten. Bei der SJB gehören diese Fonds nur in Ausnahmefällen zu den Käufen. Eine individuelle Asset Allokation für das Gesamtvermögen können Dachfonds nicht ersetzen.

 

Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB: FondsRatschlag

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