Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage-IWF-Deutschland: Warum will der IWF, dass Deutschland wieder mehr Schulden macht?

05. September 2011 von um 22:18 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Bennewirtz-Fonds-Markt-IWF-Deutschland-Schulden: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum will der IWF, dass Deutschland wieder mehr Schulden macht? Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, befürchtet eine deutliche Abkühlung der weltweiten Konjunktur und warnt gar vor einem Rückfall in die Rezession. Der IWF habe über den Sommer eine neue Vertrauenskrise zwischen den Banken festgestellt, die die wirtschaftliche Lage weltweit belaste, betonte Lagarde in einem Interview. Deshalb müssten Maßnahmen ergriffen werden, um eine drohende Abwärtsspirale abzuwenden. Dabei denkt Lagarde vor allem an Deutschland. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Gerd Bennewirtz sagt dem Anleger, was Lagarde und der IWF von den Deutschen erwarten und wie Sie das als FondsInvestor betrifft.

IWF-Chefin Lagarde plädierte dafür, “dass die Länder ihren Sparkurs anpassen und wachstumsfördernde Maßnahmen ins Auge fassen”. Deshalb forderte sie die Bundesregierung auf, für den Fall eines neuerlichen Wachstumseinbruchs ein Konjunkturprogramm aufzulegen. Bei einem Einbrechen des Exportes könnte die Bundesregierung gegensteuern”, sagte die Französin. Deutschland solle seine Binnennachfrage beleben, das sei das gut für die deutsche Wirtschaft und die der Nachbarländer.

Die unverblümte Forderung, neue Schulden zu machen, findet dabei nicht bei allen deutschen Politikern Zustimmung. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht trotz der dramatischen Schuldenkrise in Europa und den USA derzeit keine Rezessionsgefahr. Das Konjunkturklima habe sich ein Stück weit abgekühlt, Rezessionsängste seien aber unangebracht, betonte Rösler. Aus der Wirtschaft meldete sich Bosch-Chef Franz Fehrenbach zu Wort und warnte davor, den Aufschwung kaputtzureden. Man dürfe nicht durch verbale Übertreibungen und panische Bremsreaktionen eine Rezession erst heraufbeschwören.

Deutschland ist eines der wenigen Länder, das bei einer neuerlichen Verschärfung der Wirtschaftskrise noch etwas zuzusetzen hätte. Konjunkturprogramme wären prinzipiell finanzierbar, die Bonität des Landes hat bislang nicht in der Krise gelitten. Deshalb ist Deutschland auch die erste Adresse, an die sich Lagarde mit ihren Forderungen wendet. Allerdings ist es sehr fraglich, ob neue Konjunkturprogramme jetzt schon eine politische Mehrheit finden würden. Gerade erst ist der Anstieg der Verschuldung wieder gebremst, die wirtschaftliche Lage insgesamt erscheint zwar kritisch, aber noch nicht ähnlich bedrohlich wie in der Finanzkrise 2008/2009.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Aufforderung des IWF an Deutschland, neue Schulden zur Finanzierung neuer Konjunkturpakete zu machen, kommt etwas zu früh. Die Wachstumsraten sind zwar leicht gedämpft, aber noch sehr weit von einem rezessiven Niveau entfernt. Käme es trotzdem zu neuen Stimuli des Staates für die deutsche Wirtschaft, dürften vor allem die kleineren und mittleren Unternehmen profitieren, die auf den Export fokussiert sind. Investoren können sich für diesen Fall mit einem Fonds wie dem UBS Small Caps Germany (ISIN: DE0009751651, WKN 975165) gut positionieren. Dieser vermeidet die aktuell unter besonders starken Abgabedruck geratenen großen DAX-Unternehmen und legt seinen Fokus stattdessen auf fundamental günstig bewertete Small Caps.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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