Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage-EFSF: Was ist der aktuelle Stand beim Europäischen Rettungsschirm (EFSF)?

01. September 2011 von um 22:03 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Markt-EFSF-Rettungsschirm-Bankenaufsicht: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist der aktuelle Stand beim Europäischen Rettungsschirm (EFSF)? Über die Ausgestaltung und mögliche Änderungen am Europäischen Rettungsschirm (EFSF) gibt es aktuell täglich mehrere und teils widersprüchliche Meldungen. Wie der aktuelle Stand der Dinge ist und was die Nachrichten für FondsAnleger bedeuten, untersucht SJB FondsSkyline FondsVerwalter Gerd Bennewirtz:

Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) hat zuletzt Vorschläge erarbeitet, um die Refinanzierungsmöglichkeiten von Banken in Europa zu verbessern. EBA-Chef Andrea Enria forderte in einem Brandbrief an den Rat der europäischen Finanz- und Wirtschaftsminister, dass der europäische Rettungsschirm EFSF fortan direkt Geld an Banken vergeben solle, um diese vor Schieflagen zu retten. Bisher darf der Krisenfonds nur Geld an einzelne Länder verleihen, die dieses aber, wie z.B. im Fall von Irland, an ihre Finanzinstitute weiterreichen können. Die deutsche Bankenaufsicht BaFin hat sich gegen den Plan direkter EFSF Kapitalspritzen an die Geldinstitute ausgesprochen. Deutsche Politiker und Institutionen stehen einer Ausweitung der Befugnisse des EFSF eher skeptisch gegenüber, während der Großteil der 27 EBA-Mitgliedsländer die Vorschläge begrüßt.

Eine andere Baustelle ist das Problem der Sicherheiten. Hier war bekannt geworden, dass Finnland seine Zustimmung zu einer Ausweitung des EFSF-Rettungsschirms mit Geldern auf einem Sonderkonto abgesichert haben wollte. Die Gelder hätten jedoch den Hilfszahlungen selbst entnommen werden müssen, was auf breite Ablehnung gestoßen war. EFSF-Chef Regling hat nun vorgeschlagen, dass Finnland und andere Länder griechische Bankaktien als Sicherheitspfand für ihre Zahlungen erhalten sollen. Damit würden griechische Banken zunächst teilweise verstaatlicht. Der Vorschlag wird Anfang nächster Woche nun von hohen Beamten der EU Finanzministerien diskutiert.

Weiter geht auch die innenpolitische Diskussion in Deutschland, inwieweit der Bundestag bei einer Ausweitung des EFSF befragt werden müsse. Die FDP bestärkte gestern ihre Forderung, dass der deutsche Bundestag bei allen wichtigen Beschlüssen über EFSF-Hilfszahlungen zu beteiligen sei. Finanzminister Schäuble stellte sich gegen diese Forderung, da so wichtige Hilfszusagen blockiert werden könnten und zudem die Entscheidungsbefugnis des Finanzministers eingegrenzt werde. Was soll der Anleger bei so widersprüchlichen Informationen tun?

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Uneinigkeit bei den Vorschlägen, wie Finanzausstattung und Befugnisse des EFSF erweitert werden sollen, wirft kein gutes Licht auf die Eurozone. Die SJB sieht hier klar die Gefahr, dass die Flucht großer Investoren vor allem aus dem angelsächsischen Raum aus dem Euro und den EU-Aktienindizes anhält. Für Investoren ist in einem solchen Marktumfeld ein Fonds wie der Invesco Balanced Risk Allocation interessant (WKN A0N9Z0, ISIN LU0432616737), der Aktien und Anleihen je nach Marktsituation mischt und während des Krisenmonats August eine ganz ausgezeichnete positive Performance von +2,82 Prozent zu verzeichnen hatte. Die SJB meint: Ein klarer Kauf auch für Anleger, die sonst keine Mischfonds bevorzugen! Denn klassische Aktienfonds mussten durch die Bank zweistellige Verluste hinnehmen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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